Sonntag, 19. Juli 2020

Wir wollen doch international sein

Über die deutsche Sprache

Ich hatte als damals mittelmäßiger Schüler immer gedacht, eine schöne, ausdrucksstarke, geschliffene Sprache ist ein wertvolles Gut, der alle Deutschen in einem Land der Dichter und Denker zu vervollkommen trachten. Klar, man kann sich nicht immer über die korrekte Schreibweise sicher sein. Dazu gibt es Google, das einem in Sekundenschnelle die richtige Schreibweise anzeigt. Die automatische Wortergänzung im Smartphone produziert ihre eigenen Fehler. Davon will ich nicht sprechen, das kann passieren.

Was mich aber richtig nervt ist die Einstellung: "Ist doch egal" und die "hohe" Kunst besonders bei Politikern mit möglichst vielen Worten und neu erfundenen Anglizismen möglichst wenig zu sagen. Obwohl ich selbst im Beruf zwangsläufig mit vielen englischen Fachbegriffen zu tun hatte, finde ich es schrecklich, wenn englische Worte ohne zwingenden Grund benutzt werden, zumal es diese Worte im englischen häufig gar nicht gibt. Die häufige Aussage: "Wir wollen doch international sein" ist der blanke Hohn, wenn man sich dieses Kauderwelsch anhören muss. Ketzerisch gesehen, die Sprecher wollen Tiefgründigkeit und Fachkenntnis vorgaukeln. Mich graut es jedes Mal, wenn ich mir offizielle Reden anhören muss. Hoffentlich wissen die Redner selber, wovon sie sprechen.

Es spricht natürlich überhaupt nichts dagegen in Fachbüchern, die passenden englischen Fachbegriffe zu benutzen, weil sie erstens von Fachmann verstanden werden und weil die Fachbegriffe in der Regel eindeutiger sind, als die deutschen Synonyme. Aber ich muss auch mit den Geisteswissenschaftlern, wie Soziologen, Politologen, Philosophen usw. ins Gericht gehen. Wenn man dort jedes einzelne unbekannte Wort nachschlägt, um deren Bedeutung zu ergründen, stösst man in der Regel im Ergebnis auf sehr banale Aussagen, die man mit umgangssprachlichen Worten viel deutlicher, kürzer und klarer hätte sagen können.

Obwohl ich das Einstreuen von angeblich englischen Wörtern hasse, finde ich es sehr wohl sehr wichtig, möglichst gut Englisch sprechen, schreiben und lesen zu können, weil eben die Welt immer internationaler wird. Aber dann richtiges Englisch und nicht nur einzelne Worte. Erstens macht Englisch lernen richtig Spass. Naja, mir jedenfalls. Und zweitens ist es im Urlaub nützlich, weil überall auf der Welt Englisch mehr oder weniger gut gekonnt wird. (Selbst in der Ukraine wird überlegt, Englisch und nicht Russisch als zweite Amtssprache einzuführen.) Und drittens man versteht natürlich die Anglizismen viel besser und grinst ein wenig, wenn es die im Englischen nicht gibt. Zur Ehrenrettung der Deutschen muss man natürlich sagen, dass diejenigen, die Englisch als Muttersprache sprechen, auch nicht besser in der Rechtschreibung sind. (Trump's Rechtschreibfehler sind berühmt und gehen durch die Weltpresse.) Das soll für uns aber keine Ausrede sein.

Mein Wunschtraum: Wie wäre es, wenn nicht die golden Uhr, das Luxusauto, die Yacht in der Adria Statussymbole wären, sondern die elegante geschliffene Sprache. Die einen sind die Neureichen, die anderen die Gebildeten.

Freitag, 10. April 2020

Außerirdische sind unter uns


Kann es sein, dass Außerirdische auf die Erde gekommen sind, um uns umzupolen. Das gibt doch ganz viele Berichte in denen genau das passiert ist. Sie haben jeden Menschen und zu allererst Politiker und Journalisten mit dem Angstvirus infiziert. Aber sie befallen auch normale Menschen und pflanzen ihnen den Angstvirus ein. Ziel ist die Zerstörung der Weltwirtschaft, um eine gesündere Umwelt zu erreichen.

Die Medien haben sie schon zu 100% übernommen. Diejenigen, die noch nicht infiziert wurden, werden als Ignoranten und Spinner abgestempelt und sind daran erkennbar. Damit auch diese umgepolt werden, werden sie gezwungen TV, Radio und Zeitungen zu konsumieren bis sie dann nach spätestens zwei Tagen auch umgepolt sind,

Die Außerirdischen haben schon verdammt viel erreicht. Um 10% ist die Weltwirtschaft schon geschrumpft. Nur die Schweden sind irgendwie immun, bei ihnen hat die Impfung mit normalem Verstand gewirkt.
Der Benzinpreis sinkt drastisch. Die erdölproduzierenden Länder wie Saudi-Arabien nagen am Hungertuch und müssen um Kredite betteln. Habt Mitleid mit den Saudis. Bezahlt freiwillig 2€ pro Liter, um die Armut zu bekämpfen.

Die Außerirdischen sind unsichtbar unter uns. Diejenigen die sie befallen haben und selber mutiert sind, kann man nur am Mundschutz erkennen und am ängstlichen Blick, dass ihnen auch niemand zu nahe kommt.

Einmal infiziert ist dem Angstvirus kaum beizukommen. Verstandsargument haben bisher nur bei den Schweden geholfen. Alle anderen müssen Armageddon geduldig abwarten und Hand in Hand vor Angst sterben. Wer Armageddon überlebt, für die besteht eine Resthoffnung auf Heilung durch Zuversichtsschulungen.

Montag, 23. März 2020

Wie Hysterien entstehen

Meines Erachtens nach gibt es mehrere Faktoren mit denen globale Hysterien ausglöst werden.

Der Auslöser

Kleine Katastrophen verunsichern die Menschheit. Erdbeben, Atomunglücke, Infektionen aber auch erfundene Tatsachen. Für Esotheriker ein gefundenes Fressen, die die Schuld dafür im Kapitalismus, in der Gottlosigkeit, in der gelben Gefahr, in einer weltweiten Verschwörung und ähnlichem sehen.

Die Katastrophe selbst klingt irgendwann wieder ab. Es gibt aber Gruppen, die ein großes Interesse daran haben, dass das nicht passiert.

Seriöse (und weniger seriöse) Wissenschaftler

Wissenschaftler stehen unter einem gewaltigen Druck Forschungsgelder für ihre Forschungen bei Politik, Wirtschaft und Medien locker zu machen.
Für die Politik ist der entscheidende Faktor, ob die Forschung öffentlichkeitswirksam ist. Forschungen zum Klima sind halt besser, als Forschung zu einem unbekannten, aber genauso wichtigen Themen. Letzten Endes muss die Forschung auch ganz wesentlich die eigene politische Zielrichtung unterstützen. Alle anderen Forschungen haben kaum Chancen.
Beispiel einer Forschung,
 die den Zeitgeist stützt: https://www.bmbf.de/de/genderforschung-222.html

Jeder Wissenschaftler lechst nach öffentlicher Anerkennung in der Fachwelt. Je mehr Publikationen, desto besser. Es werden Strichlisten geführt. Da verfallen auch manche auf die Idee, Zwischenergebnisse unvollständiger Forschungen an die Sensationspresse zu geben, um sich ins Gespräch zu bringen. Der Zuverlässigkeit und Nachprüfbarkeit der Ergebnisse spielen dabei keine Rolle. Öffentliche Anerkennung hilft natürlich auch bei der Einwerbung von Forschungsgeldern.

Forscher, die Ergebnisse publizieren, die dem jeweiligen Zeitgeist widersprechen, werden zwar nicht mehr inhaftiert oder erschossen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren, ist hoch.

Natürlich gibt es auch Forschungsgelder von der Wirtschaft. Solange damit nicht ein bestimmtes Produkt gefördert werden soll, ist das in Ordnung. Aber wenn z.B. die Ungefährlichkeit des Zigarettenkonsums bewiesen werden soll, hört es natürlich auf.

Medien

Die Medien kämpfen ums Überleben. Immer mehr Zeitungen müssen schließen. In den Zeiten des Internets ist kaum jemand bereit, für eine gedruckte Zeitung Geld auszugeben. Die Zeitungsmacher sind in einer Zwickmühle. Sie müssen Online- und Printausgabe durch Werbeeinnahmen am Leben erhalten. Das geht nur mit einer möglichst hohen Auflage, denn davon hängen die Werbeeinnahmen ab. Das geht nur mit möglichst reißerischen Artikeln. Der Wahrheitsgehalt spielt da keine Rolle mehr. Hauptsache Klickzahlen, die das Geld bringen.
Der einfachste Weg ist es, Berichte zu bringen, die die laufende Hysterie zu bestätigen scheinen. Nicht direkt gelogen, aber auch nicht ganz zutreffend, wenn wichtige Randbedingungen und Hintergrundwissen weggelassen wird. Und natürlich liest jeder das gern, was seine aktuellen (Vor)urteile bestätigt. Was den Vorurteilen widerspricht, wird als unglaubwürdig abgetan.

Das Öffentlich-Rechtliche Radio & TV (ÖRR) ist nicht in der Lage, sich dieser Hysterie, die zum Zeitgeist geworden ist, zu widersetzen. Eigentlich haben sie einen Bildungsauftrag. Den meinen sie auch zu erfüllen, merken aber nicht, dass sie unwissentlich dem Zeitgeist hinterher rennen. Man erinnere sich an die Geschichte mit der "Oma ist eine Umweltsau" oder aus Funk: "Fick die Polizei".
Statt sich zu entschuldigen, wird der Intendant des WDR Tom Buhrow zum Gesamtintendant befördert.

Politik

Die Politik steht unter einem gewaltigen Erwartungsdruck, den Willen der Bevölkerung und der Boulevard-Zeitungsleser zu erfüllen. Sie wollen auf Biegen und Brechen den vermeintlichen oder tatsächlichen Volkswillen erfüllen. Egal, ob sie die Hysterie durchschauen oder nicht, sie hat keine andere Wahl, sie müssen einfach genau das tun, was der Wähler möchte, um widergewählt zu werden. Zum Einen ist es das was eine Demokratie ausmacht, daran darf nicht gerüttelt werden, aber es ist die Aufgabe der Politik Falschinformationen entgegenzutreten

Schlusswort

Jeder ist aufgefordert, sich zu informieren. Nicht in den Medien, die die Vorurteile bestätigen. Einem Grundirrtum darf man nicht verfallen: "Das was alle sagen und schreiben, was man überall lesen und hören kann, muss ja wohl wahr sein." Diese Einstellung macht es jeder Werbung und Propaganda leicht, jeden nur erdenklichen Unfug als geglaubte Tatsache zu verbreiten. Sondern jeder muss versuchen, alternative Informationen zu finden.
Zunächst einmal ist es in einem ersten Schritt unmöglich Pro und Kontra zu gewichten, sich eine Meinung zu bilden. Was hilft, ist es sich möglichst viele unabhängige Informationen zu beschaffen, Plausibilitäten prüfen, mit eigenem Wissen vergleichen.
Es gibt nicht die einzige richtige Meinung! Wer das glaubt, ist schon auf dem Holzweg. Aber wenn man sich möglichst viele unabhängige Informationen besorgt, ist man auf einem guten Weg den Fakten nahe zu kommen, um sich daraus eine fundierte Meinung bilden zu können. Nur wer seine eigene Meinung und auch die vermuteten Fakten immer wieder in Frage stellt und überprüft hat die Chance, ohne Scheuklappen durchs Leben zu gehen.

Weitere Abhandlungen zu dem Thema:
„Solchen Wissenschaftlern würde ich gerne Kamera oder Mikrofon entziehen“ – Gesundheitsstatistiker Gerd Bosbach zur Corona-Debatte


Mittwoch, 18. März 2020

Fakten zur Coronahysterie

Im persönlichen Gespräch mit Ärzten hörte ich schon mehrfach die Kritik zur Coronakrise:

Die Kernaussagen sind also:
  • Beim Coronavirus handelt es sich um eine ganz normale Grippe.
  • Der Begriff Pandemie wurde umdefiniert. Bezeichnete füher Todesfälle z.B. Pest und heute nur die Infektion.
  • Jeder Mensch hat ohnehin eine unendliche Vielzahl von Viren in sich, die aber nie zu einer Erkrankung führen.
  • Fast alle Menschen besitzen schon immer Antikörper gegen Coronaviren.
  • Die Ausbreitung des Virus lässt sich durch nichts eindämmen.
  • An der Panik profitieren die Medien, die dadurch mehr Aufmerksamkeit erhalten und Werbung besser verkaufen können und zweitens die Pharmafirmen, die die Impfstoffe verkaufen können.
  • Im Winterhalbjahr helfen vorbeugend die Vitamine C und D.
  • Am wichtigsten: Aufenthalt im Freien wegen der Sonnenstrahlung und frischer Luft!
  • Gefährdet sind Personen mit geschwächtem Immunsystem durch jede Art von Grippe.
  • Eine Einschränkung der Freizeitaktivitäten gibt keinen Sinn.

Bei Youtube habe ich noch inhaltlich gleiche Aussagen von anderen Ärzten gefunden:






https://www.focus.de/gesundheit/schluss-mit-der-angstmacherei-intensivmediziner-spricht-klartext-was-wollen-wir-mit-der-taeglichen-zaehlerei-erreichen_id_12006175.html?fbclid=IwAR20zJnWmsdnWHQ-6hXSb5YsefK2md4MKne2IgSsCGZZM2xRFCHz6wqxwCU