Eigentlich sollten die Innenminister schon wissen, dass es total aussichtslos ist, eine End-to-End-Verschlüsselung zu knacken. Auch wenn Herr De Maizière sich das noch so sehr wünscht, noch so viele hochdotierte IT-Fachleute einstellt, es geht einfach nicht. Kein Unternehmen wird freiwillig seine Software unsicher machen, es wäre der reinste Selbstmord.
Die Open-Source-Software bekommt man schon gar nicht in den Griff, weil sie keinem Unternehmen zugeordnet werden kann.
Wissen die Innenminister das denn nicht? Oder stellen sie sich nur so dumm? Ich weiß es nicht.
Die Open-Source-Software bekommt man schon gar nicht in den Griff, weil sie keinem Unternehmen zugeordnet werden kann.
Wissen die Innenminister das denn nicht? Oder stellen sie sich nur so dumm? Ich weiß es nicht.
Natürlich gibt es noch die Möglichkeit Trojaner einzuschleusen, die die Nachrichten übermitteln bevor sie verschlüsselt, bzw. nachdem sie entschlüsselt wurden. Aber so einfach wie sich das anhört, ist es nicht. Um einen Trojaner einzuschleusen, benötigt man einen sehr unaufmerksamen Nutzer, der jede Mail öffnet oder man muss das Endgerät z.B. am Grenzübergang entwenden. Beides nicht einfach oder unbemerkt. Wenn der Nutzer ein Linux-Image-CD benutzt, haben Geheimdienste auch mit der tollsten Technik keine Chance, weil man auf einer CD/DVD keinen Trojaner installieren kann.
Vielleicht hofft Herr De Maizière auf einen zweiten Alan Turing, der damals die Enigma entschlüsselt hatte. Ich glaube jedenfalls nicht an den Weihnachtsmann.
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